Sage

Gasthof Dietrichshorn

Das Dietrichshorn hieß im Volksmund auch das Alblhorn. In einer versteckten Felsenwand soll sich dort eine steil abwärts führende Höhle befinden, auf deren Grund ein goldener Wagen steht. Wer ihn heben will, darf aber dabei kein Wort verlieren: Vor Zeiten wagte der Flatscherbauernsohn von Hallenstein einen Versuch und ließ sich mit Hilfe von Freunden an einem Seil in die Höhle hinunter. Länge um Länge surrte das Seil in die Tiefe. Endlich berührten seine Füße den Erdboden, und da erblickte er, umgeben von allerhand schimmernden Gerätschaften, ein fremdartig glänzendes himmlisches Gefährt. Von der Aussicht auf nimmerendenden Reichtum geblendet, rief er seinen wartenden Freunden hinauf: "Gold kriegen wir genug!" Aber im selben Augenblick, die Felsen hallten von seinem Rufe wider, war er von rabenschwarzer Nacht umgeben, und aller Schimmer und alles Gold waren verschwunden.


 

Der Erbhof besteht schon seit 1651 auf dem Unkenberg unter den Namen "Hoisenbauer". Seit den 60er Jahren ist zu der Landwirtschaft noch das vom Familienbetrieb geführte Gasthaus Dietrichshorn dazugekommen.

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